Neu Jetzt auch für Chrome, Edge und Firefox

Ab heute geht nichts mehr verloren.

WatIs? schreibt mit, was in WhatsApp Web ankommt, und legt es in ein durchsuchbares Archiv auf deinem Rechner. Es findet auch Text in Bildern und PDFs, und im Browser macht es Sprachnachrichten lesbar. Wird etwas gelöscht oder verschwindet es, steht es im Archiv noch.

Als Erweiterung für Chrome, Edge und Firefox oder als Programm für Windows und Linux. Installation ohne Adminrechte. Alles bleibt auf deinem Rechner.

  • Keine Adminrechte
  • Keine Cloud, keine Telemetrie
  • Quelltext offen, MIT
Installieren Als Erweiterung im Browser oder als Programm – beides ohne Adminrechte.
Wie gewohnt anmelden WhatsApp Web öffnen, QR-Code scannen. WatIs? liest nur mit.
Ab jetzt wird mitgeschrieben Übernehmen, was WhatsApp Web schon geladen hat. Alles Neue kommt von selbst dazu.
Was es kann

Ein Archiv, das mitdenkt.
Und nur dir gehört.

Was die offizielle App nicht kann: suchen über alle Chats, Text in Bildern finden, Sprachnachrichten lesen und behalten, was andere löschen.

Archiv auf deiner Platte

Jede Nachricht, die ankommt, landet in einer SQLite-Datenbank auf deinem Rechner – Text, Absender, Zeitpunkt, Anhang. Wird sie danach in WhatsApp gelöscht oder verschwindet sie, behält dein Archiv sie. Was jemand für alle löscht, bleibt mit Text stehen und ist als gelöscht markiert. Abmelden, Cache leeren oder ein Update fassen das Archiv nicht an.

DesktopBrowser

Suche über alle Chats zugleich

Volltext über alle Chats gleichzeitig, nicht einer nach dem anderen. Deutsche Normalisierung: Grüße findet Gruesse. Dazu eine Suchsyntax mit von:, in:, vor:, nach:, hat: und quelle:.

DesktopBrowser

Text in Bildern und PDFs

Texterkennung und PDF-Text laufen mit und werden mitdurchsucht – auch der abfotografierte Zettel und die angehängte Rechnung, auch eingescannte PDFs. Alles lokal. In der Desktop-App nur im Leerlauf und am Netzstrom, über den Tray pausierbar.

DesktopBrowser

Sprachnachrichten zum Nachlesen

Im Browser wird eine Sprachnachricht mit einem Klick zu Text, mit whisper.cpp auf deinem Rechner, und ist danach durchsuchbar wie jede andere Nachricht. Beim ersten Mal fragt WatIs? direkt an der Nachricht, ob es das Sprachmodell laden darf (57 MB, genauer 181 MB), und prüft es gegen eine Prüfsumme. Ist GitHub im Firmennetz gesperrt, geht dieselbe Datei auch von der Platte.

Browser

Sitzung bleibt

Nach einem Update oder Neustart kein neuer QR-Code. Der Sitzungsordner wird vom Updater nicht angefasst.

Desktop

Tray mit echtem Zähler

Schließen minimiert in den Tray, die App läuft weiter. Der Zähler kommt aus WhatsApps eigener Datenbank statt aus dem Fenstertitel und stimmt auch bei geschlossenem Fenster. Ändert WhatsApp sein Schema, fällt er auf den Fenstertitel zurück, statt auszufallen. Nicht auf jedem Linux-Desktop, siehe Grenzen.

Desktop

Benachrichtigungen, die passen

Ein Klick öffnet den richtigen Chat, nicht nur das Fenster. Kein Ping für den Chat, den du gerade liest. Bei vielen Gruppen eine Sammelmeldung pro Chat statt einer Flut. Ruhezeit mit Zeitplan, Pausieren im Tray. Im Browser: Zähler am Symbol, Bündelung und Ruhezeit.

DesktopBrowser

Dateien ohne Dialog

Alles landet im Downloads-Ordner unter WhatsApp/<Chat>/2026-08-30_Angebot.pdf. Umlaute und Emoji im Dateinamen bleiben erhalten. Dazu ein Toast mit Öffnen und Im Ordner zeigen, und Gleiches zweimal geladen liegt nur einmal auf der Platte.

Desktop

Export und Sicherung

Jeder Chat als JSON, HTML oder TXT. Die Sicherung nimmt Datenbank und Medien mit und legt einen Bericht dazu, was nicht drin ist – zeitgesteuert, für restic oder rsync. Im Browser in einen Ordner deiner Wahl (Chrome, Edge) oder als ZIP, im selben Format, und jedes Mal kommt nur Neues dazu. Der Ordner darf einer sein, den OneDrive oder Nextcloud abgleicht; WatIs? selbst spricht mit keiner Cloud.

DesktopBrowser

Hilfe gleich dabei

Neben den Einstellungen erklärt ein „?“, was sie tun, und jede Statusmeldung sagt, was zu tun ist. Im Browser steht bei einer Datei, die nicht ins Archiv kam, auch warum. Alles Weitere steht unter Hilfe im Panel, auch ohne Netz.

DesktopBrowser

Mehrere Konten

Jedes mit eigener Anmeldung, eigenem Archiv und eigenem Medienordner, umschaltbar über Tabs. Alle laufen mit, auch im Hintergrund. Ein Konto zu entfernen nimmt es aus der Liste und löscht keine Daten.

Desktop

App-Sperre

PIN beim Start und nach Inaktivität, Weichzeichnen, sobald das Fenster den Fokus verliert. Ausdrücklich Sichtschutz, keine Verschlüsselung – siehe Grenzen.

Desktop

Darstellung und Eingabe

Kompaktmodus, Schriftgröße, eigene CSS-Datei. Kanäle, „Aktuelles“ und Meta AI lassen sich einzeln ausblenden, die Zoomstufe wird gemerkt. Enter kann einen Zeilenumbruch einfügen statt zu senden. Natives Kontextmenü mit Rechtschreibvorschlägen.

Desktop
Datenschutz

Deine Nachrichten verlassen deinen Rechner nicht.

Kein Konto, keine Telemetrie, keine Cloud. Keine offenen Ports. Texterkennung, PDF-Text, Transkription und alles andere rechnet auf deinem Rechner.

Nichts geht raus Netzwerkverkehr nur zu WhatsApp und zu GitHub für Updates.
Rechnet lokal Texterkennung, PDF-Text und Sprachmodell laufen auf deinem Gerät.
Liest nur mit WatIs? schreibt nichts über WhatsApps interne Schnittstellen.
Offen Der ganze Quelltext liegt auf GitHub, unter MIT-Lizenz.

Sonst nur, wenn du es auslöst: Das Sprachmodell für die Transkription kommt einmalig aus einem GitHub-Release. Und die Rechtschreibprüfung der Desktop-App lässt Chromium unter Windows einmalig ein Wörterbuch von einem Google-Server laden – genau deshalb ist sie aus, bis du sie einschaltest. Auch diese Seite lädt nichts von fremden Servern, nicht einmal Schriften.

Was es nicht kann

Ehrlich vorab.

Diese Grenzen wiegen so viel wie die Funktionen oben. Lies sie, bevor du dich entscheidest.

Alte Nachrichten

WhatsApp Web liefert höchstens rund 90 Tage rückwirkend. Das ist eine Grenze im Client von WhatsApp, keine Einstellung – einen Massenabruf gibt es für Web-Clients gar nicht. Bis dorthin holt WatIs? auf ausdrücklichen Start nach: ein Chat nach dem anderen, mit Pausen, nach einem Neustart fortsetzbar. Was älter ist, bleibt draußen. Der eigentliche Nutzen liegt darin, dass ab dem Installationstag nichts mehr verschwindet.

Nachrichten anderer Leute

Das Archiv behält, was gelöscht oder zurückgezogen wurde – und auch verschwindende Nachrichten, sobald sie einmal angekommen sind. Auch was jemand für alle löscht, bleibt mit Text stehen und ist als gelöscht markiert. Das ist eine bewusste Entscheidung ohne Schalter: Eine Ausnahme wäre nur dann etwas wert, wenn man sich auf sie verlassen könnte, und das kann man bei einer Kopie auf der eigenen Platte nicht. Wer dir so etwas schickt, geht von einer Befristung aus oder will es zurückhaben. Ob dieses Archiv entstehen soll, entscheidest du – für Leute, die davon nichts wissen.

Dein WhatsApp-Konto

WhatsApps Bedingungen untersagen inoffizielle Clients, und die Policy nennt die Sperre des Kontos ausdrücklich als mögliche Folge. Dokumentierte Sperrwellen trafen bisher Clients, die senden und in Masse operieren – WatIs? liest, sendet nicht und drosselt das Nachladen. Das ist der Grund für die Read-only-Regel; es ist keine Zusicherung. Das Risiko bleibt bei dir.

Senden

Die App schreibt nichts über WhatsApps interne Schnittstellen – sie liest nur. Du schreibst wie gewohnt im WhatsApp-Fenster. Die eine Stelle, an der sie doch etwas auslöst: Öffnet sie einen Chat, weil du auf einen Suchtreffer geklickt oder das Nachladen gestartet hast, markiert WhatsApp diesen Chat als gelesen – genauso, als hättest du ihn selbst angeklickt (ADR 0006).

Was nicht durchsuchbar wird

In der Desktop-App werden Sprachnachrichten noch nicht transkribiert und sind darum dort nicht durchsuchbar; in der Browser-Erweiterung schon, auf Klick. Word-Dateien werden nirgends durchsucht. Die Aufträge dafür entstehen und werden übersprungen; warum, steht in ADR 0008. Text in Bildern und PDFs wird dagegen erkannt.

Videos und große Dateien

Bilder und Dokumente holt das Archiv von selbst, Videos nicht – die bleiben bei einem Klick, sonst wäre die Platte in einer Woche voll. Im Archiv steht dann der Eintrag ohne die Datei.

Verschlüsselung

Das Archiv liegt unverschlüsselt auf der Platte. Der Schutz kommt von BitLocker beziehungsweise LUKS, nicht von dieser App. Die PIN-Sperre ist Sichtschutz gegen jemanden, der am Bildschirm vorbeigeht – sie verschlüsselt nichts.

Wenn WhatsApp sich ändert

Der Client hängt an internen Strukturen von WhatsApp Web, und die ändern sich. Im Oktober 2026 hat WhatsApp zum Beispiel geändert, wie sein Downloader aufgerufen werden will, und Medien kamen nicht mehr ins Archiv, bis die Bridge nachgezogen war. Nachrichten und Suche liefen dabei weiter, und was in der Zeit fehlschlug, holt das Archiv danach von selbst nach. Kaputt heißt hier also nicht „alles weg“, sondern „ein Teil fehlt, bis es nachgezogen ist“.

Im Browser

Das Archiv gehört dort zum Browserprofil: Abmelden, Cache leeren und Updates übersteht es, das Entfernen der Erweiterung oder ein zurückgesetztes Firmenprofil nicht – darum die Sicherung, die sich dort auch wieder zurückspielen lässt. Kein Tray, kein Autostart, keine Direktantwort, kein Nachladen älterer Nachrichten, kein Export als JSON/HTML/TXT. In Firefox geht keine Sicherung in einen Ordner, nur als ZIP, und zum Transkribieren muss der WhatsApp-Tab offen sein. In den Stores steht die Erweiterung noch nicht; in Firefox lässt sie sich bis dahin nur bis zum nächsten Neustart laden. Wie lange eine Transkription auf einem normalen Arbeitsplatzrechner dauert, ist noch nicht gemessen.

Signatur

Die Installationsdatei ist nicht signiert. Windows zeigt beim ersten Start eine SmartScreen-Warnung; sie lässt sich ohne Adminrechte bestätigen. Ist „Intelligente App-Steuerung“ (Smart App Control) eingeschaltet, wird der Start dagegen ohne Weiterklick verweigert – dafür gibt es bewusst keine Ausnahme pro Programm. Was dann bleibt, steht in docs/windows-signing.md. Unter Linux entscheidet das Ausführbar-Bit, das du selbst setzt. Prüfen lässt sich jede Datei über den SHA-256-Digest, den GitHub auf der Release-Seite zu jedem Anhang zeigt – mit sha256sum beziehungsweise Get-FileHash.

Tray unter GNOME

GNOME zeigt seit 3.26 keine Tray-Icons mehr; für Unity und Pantheon gilt dasselbe. WatIs? erkennt diese drei und beendet sich dort beim Schließen des Fensters, statt in einen unsichtbaren Tray zu verschwinden. Mit der AppIndicator-Erweiterung und WATIS_FORCE_TRAY=1 gibt es ihn trotzdem. Unter KDE, XFCE, MATE und Cinnamon läuft er direkt. Erkennt die App den Desktop gar nicht, entscheidet sie sich gegen den Tray – die Richtung, in der ein Irrtum nichts kostet.

Suche nach Relevanz

Zeitlich sortiert ist die Suche schnell, auch über eine Million Nachrichten. Nach Relevanz sortiert braucht ein sehr häufiges Wort länger als die angepeilten 200 ms – bauartbedingt, festgehalten in ADR 0007.

Auf Firmengeräten

AppLocker kann die Ausführung aus %LOCALAPPDATA% unterbinden, und unter Linux kann noexec auf dem Home-Dateisystem dasselbe tun. Erweiterungen kann die IT ebenso sperren oder nur freigegebene zulassen. Und ein lokales Archiv privater Nachrichten auf einem verwalteten Gerät liegt auf fremder Infrastruktur – „läuft lokal“ heißt dort nicht „nur du kommst dran“.

Herunterladen

Drei Wege rein. Keiner braucht Adminrechte.

Darfst du auf deinem Rechner nichts installieren, nimm die Erweiterung. Willst du Tray, Autostart und Dateien ohne Dialog, nimm das Programm.

Alle Dateien und Versionshinweise macOS wird bei jedem Commit gebaut, aber nicht veröffentlicht: unsigniert würde ihn Gatekeeper ohnehin nicht starten.

Installieren

In fünf Minuten startklar.

Wähle, wo WatIs? laufen soll. Jeder Schritt steht da.

In den Stores von Chrome, Edge und Firefox steht WatIs? noch nicht. Bis dahin installierst du es einmal von Hand. Wähle deinen Browser:

  1. Herunterladen: WatIs-Browser-Chrome-Edge.zip
  2. Entpacken, an einen festen Ort. Rechtsklick auf die Datei → Alle extrahieren … → als Ziel Dokumente\WatIs eintragen → Extrahieren. Am Mac: Doppelklick auf die ZIP, den neuen Ordner nach Dokumente ziehen und in WatIs umbenennen.

    Diesen Ordner danach nicht verschieben und nicht löschen: Chrome lädt WatIs? bei jedem Start von dort.

  3. Erweiterungen öffnen: chrome://extensions in die Adresszeile tippen und Enter drücken.
  4. Entwicklermodus einschalten: der Schalter oben rechts.
  5. Laden: oben links auf Entpackte Erweiterung laden klicken, den Ordner Dokumente\WatIs wählen, Ordner auswählen.
  6. Anheften: rechts neben der Adresszeile auf das Puzzleteil klicken und bei WatIs? auf die Stecknadel.
  7. Loslegen: web.whatsapp.com öffnen, anmelden und auf das WatIs?-Symbol klicken. Rechts öffnet sich die Seitenleiste mit Suche, Chats, Medien und Einstellungen.
  1. Herunterladen: WatIs-Browser-Chrome-Edge.zip – dieselbe Datei wie für Chrome.
  2. Entpacken, an einen festen Ort. Rechtsklick auf die Datei → Alle extrahieren … → als Ziel Dokumente\WatIs eintragen → Extrahieren.

    Diesen Ordner danach nicht verschieben und nicht löschen: Edge lädt WatIs? bei jedem Start von dort.

  3. Erweiterungen öffnen: edge://extensions in die Adresszeile tippen und Enter drücken.
  4. Entwicklermodus einschalten: der Schalter in der linken Spalte.
  5. Laden: oben auf Entpackte Dateien laden klicken, den Ordner Dokumente\WatIs wählen, Ordner auswählen.
  6. Anheften: rechts neben der Adresszeile auf das Puzzleteil (Erweiterungen) klicken und bei WatIs? auf das Auge, damit das Symbol in der Symbolleiste bleibt.
  7. Loslegen: web.whatsapp.com öffnen, anmelden und auf das WatIs?-Symbol klicken. Rechts öffnet sich die Seitenleiste.

    Fragt Edge beim Start, ob Erweiterungen im Entwicklermodus ausgeschaltet werden sollen: nicht ausschalten, das Fenster einfach schließen.

  1. Herunterladen: WatIs-Browser-Firefox.zip – nicht entpacken.
  2. Debugging-Seite öffnen: about:debugging#/runtime/this-firefox in die Adresszeile tippen und Enter drücken.
  3. Laden: auf Temporäres Add-on laden … klicken, die heruntergeladene ZIP wählen, Öffnen.
  4. Loslegen: web.whatsapp.com öffnen, anmelden und auf das WatIs?-Symbol in der Symbolleiste klicken. Links öffnet sich die Seitenleiste.
  5. Nach jedem Neustart von Firefox die Schritte 2 und 3 wiederholen. Firefox nimmt Add-ons, die nicht über seinen Store kommen, beim Beenden wieder heraus. Dein Archiv bleibt dabei erhalten und ist nach dem Laden wieder da. Dieser Schritt entfällt, sobald WatIs? auf addons.mozilla.org steht.

Im Browser aktualisieren

  • Chrome und Edge: die neue ZIP herunterladen und wie links mit Alle extrahieren … in denselben Ordner Dokumente\WatIs entpacken; fragt Windows, dann Dateien im Ziel ersetzen. Danach auf der Erweiterungsseite bei WatIs? neu laden: in Chrome der runde Pfeil (Neu laden), in Edge Erneut laden.
  • Firefox: die neue ZIP wie links über Temporäres Add-on laden … laden.
Zwei Dinge, die dein Archiv kosten können
  • Entfernen löscht das Archiv, in jedem Browser. Für ein Update reicht Neu laden (in Edge Erneut laden).
  • Ein anderer Ordner ist eine andere Erweiterung. Entpackst du ein Update woandershin, zeigen Chrome und Edge ein leeres WatIs? an. Weg ist dein Archiv dann nicht: Lädst du wieder den alten Ordner, ist es zurück.

Vor allem Größeren: Einstellungen → Sicherung. Unter Sicherung zurückspielen kommt das Archiv daraus wieder zurück, auch in einen anderen Browser. Ist der Entwicklermodus ausgegraut, hat die IT ihn gesperrt – dann geht es erst über die Stores.

Windows

  1. Herunterladen und starten: WatIs-Setup-x64.exe. Es gibt keine UAC-Abfrage und keinen Installationsassistenten – die App installiert sich in dein Benutzerprofil und startet danach von selbst.
  2. SmartScreen bestätigen. Erscheint „Der Computer wurde durch Windows geschützt“, auf Weitere Informationen klicken und dann auf Trotzdem ausführen. Das braucht keine Adminrechte. Fehlt dieser Weiterklick, war es nicht SmartScreen, sondern Smart App Control – siehe „Signatur“.
  3. QR-Code scannen, wie bei WhatsApp Web. Danach nie wieder – die Sitzung bleibt über Updates hinweg erhalten.
  4. Archiv und Einstellungen liegen im Panel rechts: Strg + ,, die Leiste am rechten Rand oder das Tray-Menü. Jetzt übernehmen holt in einem Zug, was WhatsApp Web schon im Speicher hat; danach wächst das Archiv von selbst weiter.

Updates

  • Kommen von selbst über GitHub Releases und werden erst installiert, wenn du es sagst. Sitzung und Archiv bleiben unberührt.
  • Lieber ohne Installation? Die Portable Fassung läuft aus einer einzigen Datei.

Linux

  1. Ausführbar machen und starten. Ein AppImage ist eine einzelne Datei, die dir gehört – kein Paketmanager, kein sudo, nichts unter /usr.
    mkdir -p ~/Applications
    mv ~/Downloads/WatIs-x86_64.AppImage ~/Applications/
    chmod +x ~/Applications/WatIs-x86_64.AppImage
    ~/Applications/WatIs-x86_64.AppImage

    Bricht der Start mit error loading libfuse.so.2 ab, fehlt FUSE 2: Ubuntu 22.04 und neuer liefern nur FUSE 3 mit. Mit Adminrechten behebt das sudo apt install libfuse2. Ohne Adminrechte – der Fall, für den diese App gebaut ist – startet sie genauso mit --appimage-extract-and-run; sie entpackt sich dann bei jedem Start selbst in /tmp.

  2. Danach wie jedes andere Programm. Beim ersten Start trägt WatIs? sich selbst in den Desktop ein: Menüeintrag, Icon, über die Suche auffindbar. Alles unter ~/.local/share/. Verschiebst du die Datei später, korrigiert sich der Eintrag beim nächsten Start von selbst.
  3. QR-Code scannen, wie bei WhatsApp Web. Danach nie wieder – die Sitzung bleibt über Updates hinweg erhalten.
  4. Archiv und Einstellungen liegen im Panel rechts: Strg + ,, die Leiste am rechten Rand oder das Tray-Menü. Jetzt übernehmen holt in einem Zug, was WhatsApp Web schon im Speicher hat; danach wächst das Archiv von selbst weiter.

Gut zu wissen

  • Updates gibt es nur aus dem AppImage heraus, weil der Updater genau diese eine Datei ersetzt.
  • Unter GNOME, Unity und Pantheon gibt es keinen Tray; dort beendet sich WatIs? beim Schließen des Fensters. Mehr unter Grenzen.
Technische Daten

Für alle, die es genau wissen wollen.

Unterbau

Electron 44Chromium 152Node 24SQLite mit FTS5Windows 10/11 und Linux, je 64 Bit

Im Browser: Manifest V3, SQLite als WebAssembly im privaten Speicher der Erweiterung (OPFS), tesseract.js, pdf.js und whisper.cpp als WebAssembly. Chrome und Edge ab 116, Firefox ab 128.

Daten

Windows: %LOCALAPPDATA%\watis\ – nie im Roaming-Profil, damit ein Domänen-Konto keine Gigabytes synchronisiert. Linux: ~/.local/share/watis/. Darunter jeweils session/, archive/, blobs/ und logs/. Im Browser liegt das Archiv im Profil, im privaten Speicher der Erweiterung, getrennt von WhatsApps eigenem Speicher.

Updates

Automatisch über GitHub Releases, ohne Adminrechte; alle sechs Stunden geprüft und im Hintergrund geladen. Installiert wird erst, wenn du es sagst – Jetzt neu starten oder Beim nächsten Beenden; ohne diese Wahl bleibt das Update liegen. Abschalten lässt sich die Prüfung im Panel; dann greift die App dafür auf gar nichts mehr zu. Sitzung und Archiv bleiben unberührt – das beweist ein Test bei jedem Commit. Unter Linux nur aus dem AppImage heraus, weil der Updater genau diese eine Datei ersetzt; startest du einen entpackten Build, sagt die App das und prüft gar nicht erst.

Deinstallation

Windows: über die Einstellungen. Der Deinstaller fragt, ob Archiv, Medien und Anmeldung mitgehen sollen – voreingestellt ist Nein, weil das die richtige Antwort ist, wenn neu installiert werden soll. Linux: die AppImage-Datei löschen, dazu ~/.local/share/applications/watis.desktop, das Icon unter ~/.local/share/icons/hicolor/512x512/apps/watis.png, den Zwischenspeicher des Updaters unter ~/.cache/watis-updater/ und, falls Autostart an war, ~/.config/autostart/watis.desktop. Das Archiv bleibt in beiden Fällen liegen, bis du es selbst entfernst. Im Browser ist das anders: Wer die Erweiterung entfernt, entfernt ihr Archiv mit. Vorher sichern.

Ab heute geht nichts mehr verloren.